Prolog
„BELLA!“ Ich hörte seinen Schrei und war erleichtert, dass er noch lebte, doch den Geräuschen nach zu urteilen, war er noch nicht mit Felix fertig.
Ich war nicht in der Lage ihm zu antworten, lieber sparte ich mir meine Kräfte für einen erneuten Gegenangriff auf, denn jetzt war James richtig wütend und fast bereute ich meinen Angriff ihm gegenüber schon wieder.
Er stürzte auf mich und ließ es sich dabei nicht nehmen, sich mit seinem Knie auf meine Wunde zu setzen.
Ich konnte die Schreie die aus meinem Mund kamen nicht kontrollieren, mein Körper schien ein Eigenleben entwickelt zu haben und ich versuchte mich vergeblich vor seinen Schlägen zu schützen.
Er würde mich jetzt und hier umbringen, dass wurde mir in diesem Augenblick schmerzlich bewusst.
Wie immer wurde einem erst klar, dass man auf jemanden hätte hören sollen, wenn es bereits zu spät war, aber Edward hatte es versucht.
Sicherlich war er gerade unheimlich wütend auf mich und seine Flüche, die ich ganz schwach aus dem Nebenzimmer hören konnte galten mit großer Wahrscheinlichkeit mir.
Meine Gedanken wanderten weit weg von diesem Ort.
Einem Ort, an dem das hier gerade nicht passierte, an dem es uns gut ging auch wenn wir uns wie so oft wieder einmal stritten, denn das hatten wir in der letzten Zeit verdammt oft getan.
Seine Stimme konnte ich glasklar in meinem Kopf hören, während ich meine Augen geschlossen hielt.
Die Schmerzen drohten mich zu übermannen, ich spürte, wie mir schwarz vor Augen wurde, aber ich wollte noch nicht aufgeben.
Edward würde mich persönlich wieder beleben, nur um mir danach wieder den Hals umzudrehen.
Ich musste kämpfen.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen